freude am gesang

seit 1826

Aktuelles

Komm vorbei und sing mit uns!


Wir proben jeweils am Dienstag von 19:30 bis 21:15 Uhr

Reformiertes Kirchgemeindehaus, Kelliweg 5 8810 Horgen

Kleiner Saal

Nächste Proben im 2026


12. Mai 2026

19. Mai 2026

26. Mai 2026

2. Juni 2026


Auftakt zum Jubiläumsjahr 200 Jahre Sängerverein Horgen

Vizefeier am 9.Mai 2026

Die 127. Vicefeier des Chorhorgen war ein rundum gelungener Abend, der bei aktiven wie auch bei externen Gästen grossen Anklang fand. Besonders die liebevoll gestaltete Tischdekoration mit den wunderschönen Blumenarrangements gaben dem grossen Saal des reformierten Kirchgemeindehauses Horgen einen festlichen Rahmen. Die engagierte Arbeit vieler Helferinnen und Helfer trugen wesentlich zur angenehmen Atmosphäre bei. Die traditionelle Kost mit Schüblig, Salat und Vizebrot sorgten für das leibliche Wohl der Gäste. Dem Anlass entsprechend waren sie mit Notenschlüsseln geschmückt.

Für abwechslungsreiche Unterhaltung sorgte ein vielseitiges Programm mit Gesangseinlagen des Chors, dem eindrucksvollen Gedicht von Peter Willi, sowie musikalischen Beiträgen des Trios La Perla mit Piano, Klarinette und Geige. Auch die informative und schön gestaltete Festschrift stiess bei den Gästen auf grosses Interesse. Begleitet wurde der Abend auch durch Berichte aus der  200-jährigen Geschichte des Sängervereins - vorgetragen vom aktuellen Vizepräsidenten Fredi Steiger.

Die zahlreichen positiven Rückmeldungen zeigen, dass die Vicefeier dank des grossartigen Einsatzes vieler Chormitglieder erneut zu einem besonderen Anlass geworden ist.

Der 9. Mai 2026 bleibt uns noch lange in guter Erinnerung.

Gedicht zur Vizefeier 2026

Schon seit vielen, vielen Wochen

Bin ich mit Schreiben engagiert.

Ich hab’ das Feuer schon gerochen

das unter meinem Po platziert.


Die die wissen, dass ich dichte,

waren insgeheim gespannt,

ob ich wohl von dem berichte,

was bisher wohl noch unbekannt.


200 Jahre frohes Singen.

Da müssten doch die Glocken klingen,

Raketen in den Himmel steigen

besondr’e Leute sich verneigen.


Nein, beiseite mit dem Scherz.

Mir liegt wichtiges am Herz

Ich möchte gern die Alten nennen,

die wir nur aus Akten kennen.


Wer weiss schon wie es damals war,

vor zweimal hundert Jahren?

Heut ist uns wieder einmal klar

dass Sängerfreunde mutig waren.


Im Verein Gesang zu pflegen

Und nebenbei Geschäfte machen -

Da hatte niemand was dagegen

Das war normal in vielen Sachen.


Die Sänger waren wählerisch

Nur wer was war - war auch willkommen,

geprüft vom heeren Vorstandstisch

wurd’ im Verein dann aufgenommen.


Aus Akten geht auch noch hervor,

dass auch das Militär besuchte

diesen edlen Männerchor -

den Verein für gut betuchte.


Das war jahrelang so Brauch

So ein Chor für die Elite

In Gemeinde, Arbeit – auch

Politisch eher rechts der Mitte.


Es gab schon damals viele Chöre

In Gesellschaftsklassen unterteilt,

so wie für «Büezer» wie ich höre

ein Zeichen grosser Eitelkeit.


Denkt an die Kriege, langen Pausen,

getrennt vom Dorf und dem Verein,

da gab es keine grossen Sausen

und mancher war da ganz allein.


So steht es halt in vielen Akten

Es standen grosse Krisen an.

Ich weiss nicht wie sie alles packten.

Sie fingen immer wieder an.

Sie pflegten diese Chor-Gesellschaft

Und so entstand die Vize Feier

Stets nur für gelad’ne Gäste

Und auch nur für die edlen Männer.


Dazu möcht’ ich noch etwas sagen,

Die Bahn gabs nicht zu jener Zeit,

es gab noch immer Ross und Wagen.

Das Reisen keine Kleinigkeit.


Sie besuchten Freunde des Gesangs.

Und massen sich an Sängerfesten,

sie freuten sich, wenn es gelang

sich zu feiern mit den Besten.


Geändert haben sich die Zeiten.

Nichts ist so wie’s einmal war.

Die Zukunft müssen wir bereiten

Das war uns schon vor Jahren klar.


Der Verein war schon am Schrumpfen,

Ich habe 50 Jahr’ erlebt.

Wir haben auch sehr oft geschumpfen

Warum es uns nicht besser geht.


Der Untergang von vielen Chören

Ist ein Zeichen unsrer Zeit

Nicht dem Verein mehr angehören

Nur Mal - so bei Gelegenheit.


Für Frauen und für Männer war

Das gleiche Schicksal vorgezeichnet

Uns allen war es sonnenklar

Drum haben wir uns bald vereinigt.


Zur Chorgemeinschaft erst einmal,

so zum Versuch mal angedacht -

mit ander’n Chören dazumal

wurden Konzerte recht gut gemacht.


Die Gründung eines Horgner Chores

War darum für uns alle klar –

Ohne Zaudern und Rumores

Wurde dies dann bald auch wahr.


Chor Horgen heisst das neue Kind

Mit mehr als dreissig Stimmen

Der Verein wir heute sind

Will ehrlich guten Ruf ersingen.


Mit neuen Dirigentspersonen

erreichten wir bald mal ein Ziel

Wir haben Sänger auch gewonnen,

es war fast wie ein Kinderspiel.


Mit einem Schlag war das zu Ende

Als Corona uns befiel

Alle dachten an ein Ende,

was uns aber nicht gefiel.

Wir hielten doch recht gut zusammen,

behielten unsre Freundschaft hoch.

Stand die halbe Welt in Flammen –

Wir wussten nur – es gibt uns noch.


Neuanfänge sind oft schrecklich,

leider spürten wir das auch.

Der Sängerschwund für uns bedenklich

wir hatten richtig Wut im Bauch.


Wir wollten neuen Schwung einbringen

Neu Fuss zu fassen ist nicht leicht.

Werbung auch mit off’nem Singen,

der Aufwand hatte nicht gereicht.


Vorstand, Sänger und Kommissionen

brachten viele Themen ein,

es musste sich doch einmal lohnen,

wieder voll dabei zu sein.


Mit Dirigenten fing es an.

Wir suchten und wir fanden sie.

Wir probten, übten manchen Song

- die gleiche Ebene gab es nie.


Bis – Gott sei es wohl gedankt

Sich ein Mensch für uns erbarmte

Und wieder Freude hat gebracht.

Dazu kam noch, was jeder ahnte


Ein Riesenfest mit dem Konzert

zu Ehren der 200 Jahre.


Die Dirigentin haben wir, die

eine Zukunft mit uns sieht


die ein Programm für uns erdacht

Das dem Anlass auch entspricht.

Wir freuen uns auf all die Proben.

Ist etwas Gut, kann sie auch loben.


Wir geben – und auch manchmal haben

Wir viel Müh’ mit Ton und Text.

Doch sehen wir nach jeder Probe

Dass das Ganze wächst und wächst


Nun den lieben Sängerinnen

Entschuldigt mir im Text, den Sänger

Ich müsste nochmal vorn beginnen

Ihr seid doch immer auch gemeint.


Da bin ich nun – mit Euch im Saal

Das ist des Dichters Ende

Ich hoff’ es war auch keine Qual.

Sonst man sich an den Vorstand wende.


P. Willi 20.04.2026


Hast du Freude am gepflegten Chorgesang und an gemütlicher Geselligkeit?

Wie wärs mit einem Probenbesuch?

Jeweils am Dienstagabend um 19:30 bis 21.15 Uhr treffen wir uns im kleinen Saal des Reformierten Kirchgemeindehaus, in Horgen.

Jetzt anmelden und mitsingen

Melde dich doch bitte bei:
Hans Burger
burger-treuhand@bluewin.ch / info@chorhorgen.ch
079 729 80 80

oder über unser Anmeldeformular


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Gedicht zur GV 2026


Zu jeder GV ein Gedicht

ist reine Freud’ und keine Pflicht.

zu berichten aus dem Chor

kommt im Jahr nur einmal vor.


Mir macht das Singen auch viel Freude

am Dienstag keine Zeit vergeude.

Ich treffe Freunde die ich mag,

drum freu ich mich auf diesen Tag.


Es wäre schön, könnt ich berichten

und auch schönr’e Verse dichten,

doch die Welt spielt jetzt verrückt

was mich im Augenblick bedrückt.


Vergessen wir der Welt Probleme

Für die ich mich ganz einfach schäme.

Dass es nicht möglich ist zu Leben

Und allen nur das Beste geben.


Der Chor hat neuen Mut gefasst

Und hat deshalb aufgepasst,

dass die neue Leiterin

alles tut in unsrem Sinn.


Hatten wir - so sei’s geklagt

Letztes Jahr die wilde Jagd

nach einem guten Dirigenten,

doch keiner wars, es waren Pleiten.


Mit ihnen wollten wir doch punkten,

doch die Ersten die schon unkten,

stellten fest – das kommt nicht gut,

bitte, bitte nehmt den Hut.

(...)


(...)

Nun haben wir was wir auch wollten,

dafür wir alle danken sollten.

Gute Führung im Programm

Einen Vorstand der was kann.


Feiern wir doch dieses Jahr

Ein grosses Fest wie keines war.

Mit einer Sonder - Vizefeier

Begrüssen wir die Alten heuer.


Und nebenbei - da üben wir

Für ein Konzert im Dorfe hier.

Wir singen zwar seit langer Zeit

Die gleichen Lieder – fast bereit


Zum Auftritt in der schönen Kirche

Doch fehlt noch was, wie ich es rieche,

denn Mozart ist nicht immer leicht,

so – dass unser Chor kaum reicht.


Wir lassen uns drum nicht verdriessen

dass demnächst auch noch Tränen fliessen

Nein wir packen alles an

wie nur der Chor es eben kann.


Im Chor gibt es Zusammenspiel

Er fordert uns mit einem Ziel

Für uns und viele andre Leute

Was uns gelingt besonders heute.


Ich kann nichts ändern am Gescheh’n

Mag auch nicht sehen, was wir seh’n

Ich konzentrier mich heut und Morgen

Auf’s Gescheh’n im Chor von Horgen.


Peter A. Willi

08.03.2026

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